Sharm el Sheikh besitzt ein Wüstenklima, sehr trocken mit sehr wenig Niederschlag. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind in unbewohnten Gebieten und weit vom Meer entfernt relativ drastisch.
Die kältesten Monate sind Dezember, Januar und Februar, wenn es ab und zu leicht bewölkt ist. Die heißesten Monate sind Juli und August.
Die Wassertemperatur schwankt das Jahr über von einem Minimum von 20 Grad im Februar bis zu maximal 30 Grad im September.
Die vorherrschenden Winde kommen vom Golf von Suez, vornehmlich aus Ost, Nord-Ost. Im Golf von Aqaba und Sharm el Sheikh blasen die Winde fast konstant aus Nord, Nord-Ost (30°Nord).
Im Frühjahr und Herbst können auch mal ein par Wolken auftreten und im Winter kann es zu kurzen Schauern kommen. Gegen
Ende des Winters können Sandstürme während des sog. "Khamsin"
(aus dem Arabischen: fünfzig), auftreten: ein unsteter Wind, der bis zu 50
Tagen mit bis zu 50 Knoten blasen kann, doch glücklicherweise hat er nur
im freien Meer und im Golf von Suez Auswirkungen und betrifft die Küstenregion
lediglich für zwei oder drei Tage, wenn die Boote den Hafen nicht verlassen
können.
Dank einer Wassertemperatur, die nie 30 Grad übersteigt, wurde das Rote Meer
als eines der kältesten tropischen Meere bisher nicht vom sog. Coral Bleaching
heimgesucht.
Im Winter fällt die Wassertemperatur nie tiefer als 20 Grad,
aber man ist mit einem 5 bis 7 mm dicken Neopren- oder Halbtrockenanzug besser
beraten, vor allem, wenn man nach dem Tauchgang den Wind an der Oberfläche
spürt oder wenn man verschiedene Tauchgänge an einem Tag absolviert.
Im
Sommer hingegen reicht ein 3 mm Nassanzug.
Lasst
den Regenschirm zu Hause
Im Sommer braucht man keine warme Kleidung, es
sei denn, man plant die Nacht in den Bergen der Wüste oder irgendwo weit
entfernt vom Meer. Im Winter sollte man einen Pulli oder eine leichte Windjacke
haben, um sich vor allem auf dem Boot vor Wind und Wetter zu schützen. Während
der anderen Jahreszeiten reicht ein leichter, langärmliger Pullover für
Notfälle.